Tipps zum Motorradfahren

 

Schutzkleidung bei Zweirad ist auch schon bei der Ausbildung notwendig!

  • Schutzkleidung ist nicht nur im Falle eines Unfalls wichtig
  • Schutzkleidung macht sichtbar (Reflektoren in der Nacht)
  • Konditionserhaltend: Kälteschutz bei niedrigen Temperaturen
  • neben Nierengurt, Handschuhen und Helm gehört zum Zweiradfahren also auch eine geeignete Jacke und Hose mit Protektoren

Zur Fahrstunde bringst du mit, was du bereits an Schutzkleidung hast, den Rest kannst du in der Fahrschule ausleihen.

Wir unterstützen dich beim Kauf neuer Motorradkleidung mit einem Gutschein über 25,- bei Louis. Wir haben weitere Partnerprogramme mit anderen Motorradzubehörhändlern.

Schutzkleidung bei Zweiradprüfungen:
Bereits ab dem 01.05.2014 gelten bei Fahrerlaubnisprüfungen der Klassen AM, A1, A2 und A neueVorschriften für die Schutzkleidung. Alle Bewerber müssen neben dem Helm nun eine Motorrad-Jacke mit Rückenprotektor, eine Motorrad-Hose, Motorrad-Stiefel und Motorrad-Handschuhe tragen. (Quelle Fahrlehrer Verband wird am 1.5.2014 /10. FeV-Änderungs-Verordnung)

 

Handicap - Ausbildung: Aufwendig und teuer - aber es lohnt sich!

Ein Fahrschüler schrieb mir folgenden Erfahrungsbericht:

Wie habe ich den Motorrad-Führerschein mit einem gelähmten Arm geschafft?

 

Zu Beginn sei gesagt, es ist nicht leicht, den Motorradführerschein mit einer Behinderung am Arm zu machen. Es dauert sehr lange (ich habe summa summarum 1 ½ Jahre gebraucht) und kostet eine Menge Geld. Aber es ist möglich.

 

Hier schreibe ich, wie ich in den gut 18 Monaten vorgegangen bin, was ich richtig gemacht habe, was ich aber auch jetzt anders machen würde, wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte.

 

Kurzversion:

Was du brauchst:

  • Kontakte: ein Netzwerk, wovon die wichtigsten sind: eine Werkstatt, die dir dein Motorrad umbaut, einen TÜV-Prüfer, der bereit ist, dir das Motorrad abzunehmen und dir dein Eignungsgutachten zu schreiben (frag ihn vor dem Umbau, welche Anforderungen das Bike erfüllen muss, sonst gibt’s später böse Überraschungen), einen Techniker, der mit dir eine maßgefertigte Lösung erarbeitet, wie du trotz deiner Behinderung sicher fahren kannst (bei mir in Form einer passgenauen Arm-Orthese) und (mindestens) eine Fahrschule, die bereit ist, das Risiko zu übernehmen und mit dir die Fahrausbildung macht.

  • Geld: ohne Geld funktioniert nichts. Je nach Größe des Umbaus und Kosten des Motorrads kann der Preis variieren. Mich hat alles zusammen (vom Motorrad und seinem Umbau, über die Kleidung bis hin zu den Fahrschulkosten) rund 19.000€ gekostet, wovon das Motorrad bei ca. 8.500€ lag.

  • Geduld: seien wir ehrlich: einen Motorradführerschein mit einer Behinderung machen nicht viele. Keiner kennt sich aus, du kriegst viele Absagen, alle müssen sich Gedanken machen, jeder verweist lieber an jemand anderen. Du bist ständig am Herumrennen, Gespräche führen, kämpfst andauernd gegen unvorhergesehene Verzögerungen und die Jahreszeiten an. Du musst sehr durchhaltestark sein!

Wie du vorgehen kannst:

  • Sprich mit Leuten. Baue dir ein Netzwerk auf und frag, wer wen kennt und die zu erledigenden Schritte bearbeiten kann.

  • Finde eine Werkstatt (und einen Orthesenhersteller), die dir dein Wunschmotorrad fertigen können. Kläre mit einem TÜV-Prüfer, ob er es überhaupt für möglich hält, was gemacht werden muss und ob er es nach dem Umbau für dich abnimmt. Finde eine Fahrschule, die dich ausbildet, wenn du mit einer ansonsten fertigen Lösung zu ihnen kommst. Lasse die Werkstatt (und den Orthesenhersteller) einen Kostenvoranschlag machen. Verfünffache die Kosten für einen guten Richtwert. Frage, wie lange die Umbauten ca. dauern werden. Verdopple hier die Zeit für einen guten Richtwert.

  • Bis hierhin kannst du noch aussteigen. Ab jetzt beginnt der kostenintensive Part: Kaufe das Motorrad und Schutzkleidung (Helm, Handschuhe, Protektoren etc.)

  • Melde das Motorrad an

  • Lass das Motorrad baldmöglichst umbauen und arbeite an einer passenden Lösung für die Orthese. Das wird i.d.R. etwas dauern

  • Mache in der Zwischenzeit den Theorieunterricht in der Fahrschule

  • Teste nach dem Motorradumbau, ob die Orthese von ihrer Länge, Stabilität etc. genauso zum Motorrad passt oder noch etwas angepasst werden muss.

  • Übe nach Fertigstellung des Motorradumbaus das Anfahren und die Basics des Motorradfahrens (entweder selber abseits der öffentlichen Straßen oder in der Fahrschule auf dem Übungsplatz). Da du noch keinen Führerschein hast, musst du dich schlau machen, wie du das Motorrad am Besten transportieren kannst.

  • Lasse dir vom TÜV-Gutachter zwei Gutachten ausstellen. Hierzu brauchst du evtl. noch ein ärztliches Gutachten. Lass dir einerseits das Motorrad, so wie es jetzt aussieht, abnehmen (mit allen Umbauten), lass dir andererseits ein Eignungsgutachten ausstellen. Hier musst du dem TÜV-Prüfer i.d.R. zeigen, dass du alles bedienen kannst und ihm kurz ein paar Übungen vorfahren.

  • Sobald du die beiden Gutachten hast, melde das Motorrad bei der Zulassungsstelle gemäß des Gutachtens des TÜV-Prüfers um. Stelle bei der Führerscheinbehörde samt allen Unterlagen (Sehtest, Passbild, Theoriestundenbescheinigung und dem TÜV-Gutachten) den Antrag. Versichere das Motorrad (auch für Fahrschulzwecke!) Jetzt kannst du mit deinem Fahrlehrer auf die öffentlichen Straßen fahren und alle Praxisstunden erledigen.

  • Mache die Theorie- und die Praxisprüfung

  • Herzlichen Glückwunsch!

 

Ausführliche Version:

 

Wo fängt man überhaupt an, wenn man so ein großes Projekt durchziehen will? Es gibt meiner Meinung nach nicht den richtigen ersten Schritt, aber es gibt sicherlich Dinge, die man früher machen sollte und andere, die erst später angegangen werden sollten.

 

Zu Beginn ist es wichtig, dir selber zu überlegen:

Will ich das wirklich? Ist mir die Freiheit und der Adrenalinkick diese Strapazen wirklich wert?

Bin ich bereit, die Rückschläge (die werden an jedem Eck kommen) wegzustecken und weiter zu machen? Rückschläge betreffen Dinge wie: der Umbau wird teurer und dauert länger als gedacht, du findest keine Fahrschule, die dich ausbilden will, das Gutachten schreibt dir Dinge vor, die Du dir ganz anders vorgestellt hast (Geschwindigkeitsbeschränkungen, keinen Beifahrer, kostspielige Umbaumaßnahmen, nur einen “kleinen” Führerschein, …).

Habe ich das Geld, dass es braucht? Denn nichts ist schlimmer als kurz vor dem Ende kein Geld mehr zu haben und abbrechen zu müssen. Mein Führerschein hat mich alles zusammengerechnet knapp 19.000€ gekostet, wovon mir die Arm-Orthese von knapp 2.500€ von der Versicherung bezahlt wurde. Genaueres dazu später.

Habe ich Personen, die mich unterstützen? Du wirst immer Menschen brauchen, die dir zur Seite stehen, sei es bei der Probefahrt der Motorräder, die du überlegst zu kaufen, oder einfach nur mental.

 

Wenn du über diese Fragen nachgedacht hast und sie mit JA beantworten kannst, kann’s losgehen.

 

Zunächst heißt es Informationen sammeln. Sprich mit so vielen Leuten wie möglich.

Geh zu Werkstätten, frag ob sie Erfahrung mit solchen Umbauten haben, ob sie vielleicht Fahrschulen empfehlen können oder einen TÜV-Gutachter kennen. Frag sie, wie teuer der Umbau ihrer Meinung nach werden wird (wird meistens viel viel mehr als der Kostenvoranschlag, wir reden vom 3- bis 8-fachen). Frag sie, ob sie Präferenzen für ein bestimmtes Motorrad haben, welches den Umbau erleichtert, …

Frag bei Fahrschulen an, ob sie dich potenziell ausbilden würden. Erzähle offen von deinem Anliegen und frag, ob sie das Projekt mit dir angehen. Bei mir war es so, dass mich fast keine Fahrschule ausbilden wollte, aber die meisten auf die eine gleiche Fahrschule verwiesen haben, die mit der Ausbildung von Sonderfällen Erfahrung hat. Trotzdem musst du mit den Menschen klarkommen, und ich bin schließlich bei einer anderen Fahrschule gelandet, als der, die alle empfohlen hatten.

Sprich mit einem TÜV-Gutachter. Es ist immer gut, jemanden an der Hand zu haben, mit dem man die Angelegenheit mal durchsprechen kann. Glaubt er, dass es möglich ist? Frag ihn, welche Anforderungen das Bike erfüllen muss. Frag ihn, ob er das Motorrad später abnehmen und dir die beiden Gutachten ausstellen wird (du brauchst ein Eignungsgutachten, welches bescheinigt, dass du physisch und psychisch in der Lage bist, ein Motorrad zu fahren sowie eine Abnahme des Motorrads nach dem Umbau, die dir erlaubt, das Fahrzeug im öffentlichen Straßenverkehr gemäß aller Vorschriften zu bewegen), sonst gibt’s später böse Überraschungen. Bleib auch während des Umbaus in ständigem Kontakt mit dem TÜV-Prüfer und vergewissere dich, dass die Werkstatt genau das macht, was der Gutachter verlangt hat. Das habe ich leider etwas verpeilt, was mich eine Menge Geld und Zeit gekostet hat.

Gehe nun noch zu einem Orthesen- bzw. Prothesen-Experten und frag ihn, ob er sich zutraut, mit dir zusammen eine Lösung zu erarbeiten, die allen gegebenen Anforderungen gerecht wird (in der Regel wird “nur” eine “feste Verbindung von beiden Armen zum Lenker” vom TÜV-Prüfer gefordert). Dies kostet eine Menge Zeit, da ihr sehr kreativ werden müsst, verschiedene Ideen durchsprechen müsst, Prototypen anfertigen und wieder über den Haufen werfen müsst, und dabei den gesamten Vorgang vom Motorradkleidung anziehen über das Fahren und potenzielles Hinfliegen bis zum Absteigen berücksichtigen müsst. Beispielsweise muss geklärt werden, wo sich die Orthese im Sturzfall lösen soll. Ob sie fest am Lenker verbaut wird und man mit der Hand hineinschlüpft (dann hat man aber das Problem, dass man zusätzlich einen Handschuh an der Hand anziehen muss, da  sie sonst im Falle eines Sturzes ungeschützt ist) oder nach Anlegen immer fest am Arm ist (hier muss z.Bsp. geklärt werden, wie du die Orthese anziehst, wie der Arm gegen Witterungseinflüsse geschützt ist, wie die richtige Länge der Orthese ist oder wie man eine beim Beschleunigen und starken Bremsen feste Verbindung beibehält, die sich im Sturzfall aber löst).

Geh zuletzt zu Motorradhändlern und frag, ob sie sich vorstellen können, dass du den Schein machen kannst. Wenn ja, welches Motorrad würden sie empfehlen (Sitzposition, Gewicht, Leistung, geht Schaltung oder muss es Automatik sein?, …)?

Wenn du genug Informationen gesammelt hast, lass dir sowohl einen Kostenvoranschlag von der Werkstatt als auch vom Orthesenhersteller geben und bedenke, dass sich diese Kosten meistens im Laufe der Arbeiten verdrei- bis -fünffachen.

Gehe am Besten zu einem Orthopäden deines Vertrauens und lass dir eine Bescheinigung ausstellen, die besagt, dass du “die Orthese zum Führen eines Kraftfahrzeugs” brauchst. Mit dieser Bescheinigung kannst du bei deiner Krankenversicherung anfragen, ob sie (einen Teil der) Kosten für die Orthese übernehmen.

 

Dieser beschriebene Abschnitt kostet mehr Zeit als du denkst. Unterschätze das nicht.  

 

Ab hier beginnt der kostenintensive Part. Überlege dir also gut, ob du weitermachen willst. Denn spätestens wenn der Umbau beginnt, gibt es kein Zurück mehr.

Hole dir Tipps von unterschiedlichen Motorradherstellern und -händlern ein. Welches Motorrad würden sie dir empfehlen? Schaltung oder Automatik? Besser ein leichteres Motorrad? Sprich die Vorschläge auch mit deiner Werkstatt ab.

Lass nun einen guten Freund oder Bekannten die Motorräder, die es in die engere Auswahl geschafft haben, testfahren. Einmal mit dir hinten drauf, aber auch mal alleine. So bekommst du selbst eine Einschätzung, erfährst aber auch von Ihnen, wie sich das Motorrad ohne Passagier verhält.

Das Motorrad, dass du kaufst, wirst du lange behalten. Nach dem Umbau ist es so personalisiert, dass es für andere Leute nutzlos ist. Überleg dir also gut, was du kaufen willst. Wenn du dir zusammen mit deinem Testfahrer und der Werkstatt eine Meinung gebildet hast, kannst du das Motorrad kaufen. Tipp: zum Ende einer Saison werden die meisten Motorräder günstiger, und wenn du es im Herbst kaufst, habt ihr auch genug Zeit für die Umbauten, da die Werkstätten im Winter weniger Betrieb haben.  

Kauf dir außerdem Schutzkleidung. Du brauchst: einen Helm, eine Jacke und eine Hose, ein paar Stiefel, Handschuhe und einen Rückenprotektor. Auch die Schutzkleidung wird zum Ende der Saison hin günstiger.

 

Sobald du das Motorrad hast, kann die Werkstatt mit den besprochenen Umbaumaßnahmen beginnen. Vergewissere dich, dass alle Forderungen des TÜV-Gutachters umgesetzt werden.

Fertige gleichzeitig die Orthese an. Dazu sind immer wieder Treffen, vermessen, neue Ideen sammeln sowie ausprobieren notwendig. Dies wird sicherlich so lange dauern wie der Umbau des Motorrads. Wenn nicht länger. Fange deshalb, sobald du sicher bist, dass du es durchziehen willst, mit der Umsetzung an.

 

In der Zwischenzeit kannst du zudem schonmal die Theoriestunden in der Fahrschule machen. So verlierst du weniger Zeit, denn dein Bike ist sowieso noch nicht ready.

 

Sobald der Motorradumbau fertig ist, solltest du prüfen, ob die Orthese von ihrer Länge, Stabilität etc. genauso zum Motorrad passt oder noch etwas angepasst werden muss. Ist dies erledigt, kannst du zum nächsten Schritt gehen.

 

Jetzt beginnt der spaßige Part. Mache dich mit deinem Motorrad vertraut. Stört dich etwas an der Handhabung, behebe es lieber gleich. Das betrifft sowohl das Motorrad selbst, als auch die Orthese.

Übe das Anfahren und die Basics des Motorradfahrens. Ich schlage vor, die ersten Schritte selber zu gehen und abseits der öffentlichen Straßen auf einem abgesperrten Gelände zu fahren. Alternativ kannst du es auch mit der Fahrschule auf dem Übungsplatz üben. Da du noch keinen Führerschein hast, musst du dich schlau machen, wie du das Motorrad am Besten zu den Übungsorten transportieren kannst. Teste, ob du ein Gefühl für das Motorrad bekommst und gib nicht gleich auf, wenn es nicht sofort klappt.

 

Es gibt genau definierte Übungen, die der TÜV-Prüfer bei seiner Begutachtung sehen will oder von dir verlangen kann.

Dazu gehören eine Vollbremsung aus 50 km/h, ein Ausweichmanöver bei 50 km/h, ein Ausweichmanöver mit Bremsung (von 50 km/h auf 30 km/h), zwei verschiedene Slaloms bei ca. 30 km/h, einen Schrittgeschwindigkeitsslalom (4-7 km/h, sehr eng), und eine Stop&Go-Übung. Hier musst du auf einer geraden Strecke viermal am Stück anfahren (jeweils mit Schulterblick) und bremsen. Beim Bremsen setzt du zunächst zweimal den linken Fuß ab und dann zweimal den rechten. Die Übung sieht wie folgt aus:

links blinken -- Schulterblick - anfahren - bremsen - linken Fuß absetzen -- Schulterblick - anfahren - bremsen - nochmal linken Fuß absetzen -- Schulterblick - anfahren - bremsen - rechten Fuß absetzen -- Schulterblick - anfahren - bremsen - rechten Fuß absetzen -- links blinken

Übe diese Übungen fleißig und zeig dem TÜV-Beamten bei der Begutachtung, dass du alles an deinem Motorrad bedienen kannst und die gewünschten Übungen (recht gut) beherrschst.

 

Lass dir ein Eignungsgutachten ausstellen. Hierzu benötigst du evtl. einen Arztbrief.

Wenn du Vertrauen hast, dass der Umbau so passt, lass dir zudem das umgebaute Motorrad in einer Einzelabnahme abnehmen. Du brauchst die Fahrzeugpapiere und eine Dokumentation aller Umbauten.

Die Gutachten kosten jeweils ca. 200 Euro (~2x200€).

 

Sobald du beide Gutachten hast, kannst du dein Motorrad anmelden (bzw. ummelden, wenn du es vor dem Umbau bereits angemeldet hattest). Hast du dein Bike noch nicht versichert, musst du das spätestens jetzt machen. Wichtig: die Versicherung muss auch die Fahrschulzwecke umfassen.

 

Hast du das Eignungsgutachten, kannst du außerdem ab sofort bei der Führerscheinbehörde mit allen Unterlagen (Sehtest, Passbild, Theoriestundenbescheinigung und dem TÜV-Gutachten) den Prüfungsantrag stellen. Dieser dauert i.d.R. 6-8 Wochen. Stelle ihn also recht bald.

 

Sobald du die Gutachten hast, kannst du außerdem mit deinem Fahrlehrer auf die öffentlichen Straßen und deine Praxisstunden erledigen.

 

Ab hier funktioniert es wie jeder andere Motorradführerschein auch. Praxisstunden machen, Theorie anmelden und schreiben, Praxis anmelden und Prüfung rasieren.

 

Viel Glück!

 

Hier füge ich nochmal eine relativ genaue Kostendarstellung an:

 

Motorrad

7.940,00 €

Motorradumbau

2.860,00 €

2. Motorradumbau (Feststellbremse)

1.590,00 €

Versicherung (2 Jahre)

500,00 €

KFZ-Steuer (2 Jahre)

94,00 €

Zulassungskosten

70,00 €

Jacke und Hose

680,00 €

Motorradjacke umnähen

50,00 €

Rückenprotektor

20,00 €

Helm und Handschuhe

260,00 €

Stiefel

250,00 €

Passbild

12,00 €

Sehtest

7,00 €

Leihgebühr Transporter (inkl. Sprit)

130,00 €

Eignungsgutachten TÜV

196,00 €

Motorrad-Einzelabnahme TÜV

186,00 €

Werkstatt Schraube aus Hinterreifen

15,00 €

Orthese

2.450,00 €

Plus Fahrschulkosten gesamt

 

Anmeldegebühr Fahrschule 1

225,00 €

Anmeldegebühr Fahrschule 2

1,00 €

Führerscheinbehörde Gebühren

58,23 €

Fahrstunden Fahrschule 1

198,45 €

Fahrstunden Fahrschule 2

774,00 €

Fahrschule Theoriegebühr

41,00 €

TÜV Theoriegebühr

22,50 €

Fahrschule Praxisgebühr

149,00 €

TÜV Praxisgebühr

~122,00 €

Spritkosten während der Fahrausbildung

34,00 €

Gesamt

18.935,18 €